DFG-Schwerpunktprogramm 1681

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Hybridkomposite aus Hydrogelen und magnetischen Nanopartikeln können große reversible Formänderungen bei Anlegen eines geeigneten externen Magnetfelds zeigen. Als Kombination von harten und weichen Materialien haben derartige neue intelligente Materialien ein großes Potential für eine Vielzahl von Anwendungen im Bereich der Lebenswissenschaften, wie beispielsweise bei der Dehnung von Zellen oder der Stimulierung von Geweberegeneration. Im aktuellen Projekt werden aspherische magnetische Nanopartikel, die mit einer inerten Beschichtung versehen sind, mit Hilfe von vorgekeimter Inertgaskondensation hergestellt. Daraufhin werden sie in einer Gelatin-Matrix
durch geeignete Magnetfelder so verteilt, dass durch das Drehmoment auf die Partikel in einem homogenen magnetischen Feld eine Deformation der Matrix resultiert – sobald sie durch strahlungsinduziertes Quervernetzen und/oder Thiolisieren mechanisch arretiert werden. Ausgiebige Untersuchungen der Biokompatibilität und -abbaubarkeit sollen daraufhin die Eignung für biologische Umgebungen demonstrieren.

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