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Ionen- und Laserstrahl stimulierte StrukturierungsprozesseIn diesem Forschungsschwerpunkt werden Grundlagenuntersuchungen zur strahlgestützten Oberflächenstrukturierung anwendungsrelevanter Materialien, Schichten und Schichtsysteme durch Ionen- und Laserbestrahlung traditionell unter dem Gesichtspunkt der Ermittlung der prozessbestimmenden chemischen und physikalischen Wirkprinzipien geführt. Hierbei werden alternativ und ergänzend die Methoden der Strukturübertragung durch ionengestütztes Ätzen sowie die Direktstrukturierung mittels Laserstrahlung verfolgt.
Das gemeinsame Ziel der Verfahrensuntersuchung der ionen-, plasma- und lasergestützten Strukturierung sind die Entwicklung von schädigungsarmen, hochqualitativen Strukturierungstechniken für Anwendungen in den Bereichen der Mikro-/Nanotechnologien wie beispielsweise der Mikro-/Nanooptik, der Photonik, der Analytik und der Optoelektronik. Folglich sind die Hauptziele: (i) die Verringerung der lateralen Strukturdimensionen unter 100 nm, (ii) die Verbesserung der Präzision der Strukturen in Tiefe, Größe und Rauheit sowie (iii) die Verringerung der prozessinduzierten Materialveränderungen.
Die Arbeiten zur Direktstrukturierung von Oberflächen und Materialien mittels gepulster Laserstrahlung konzentrieren sich auf das Studium der einbezogenen Prozesse und Mechanismen, die Entwicklung von geeigneten Bedingungen und Parametern und die Entwicklung neuer Bearbeitungsansätze. Am IOM werden hierfür bevorzugt innovative Pulslaserquellen wie beispielsweise ns-UV- und ultrakurze IR-Laser genutzt, da hierdurch innovative Lösungen der adressierten Problemstellungen erwartet werden. Die Hauptforschungsgebiete bei der Laserstrukturierung sind:
Den international beobachtbaren Tendenzen zu kleineren Funktionsstrukturen bzw. –mustern mit Dimensionen unterhalb 50 nm und erhöhten Anforderungen an die Präzision des Strukturierungsprozesses und die Tiefengenauigkeit erfordern verbesserte Prozesse und Technologien des Elektronenstrahlschreibens und der Übertragung von elektronenstrahlgeschriebenen Masken in Funktionsmaterialien. Aus diesem Blickwinkel sind zwei verknüpfte Problemkreise zu lösen: (i) das Elektronenstrahlschreiben von ätzstabilen Maskenstrukturen mit geeigneten Dimensionen und geringer Randrauheit und (ii) die Abstimmung und Verbesserung von Ätzprozessen zur Übertragung derartiger Masken in Funktionsmaterialien mit geeigneter Tiefe und senkrechten Seitenwänden. Deswegen werden beide Prozesse gleichermaßen so weiterentwickelt, dass die Materialeigenschaften der Maske und die physikalischen/chemischen Wechselwirkungen beim reaktiven Ionenstrahlätzen an der Materialoberfläche berücksichtigt werden. Hauptarbeitsgebiete des Strukturübertrags sind:
Ausgewählte Publikationen zu diesem Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt
Kontakt
Dr. Klaus Zimmer Siehe auch
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