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Herstellung und Charakterisierung von NanostrukturenDie Herstellung und Charakterisierung von nanostrukturierten Oberflächen und dünnen Schichten ist Gegenstand intensiver Forschung am Institut. Als Möglichkeit, Nanostrukturen mit gezielt beeinflussbarer Strukturgeometrie ohne nachträgliche Strukturierungsverfahren in einem einstufigen Prozess abzuscheiden, wird am IOM die Methode der Glanzwinkeldeposition (GLAD) durch Ionenstrahlsputtern verfolgt. Hierbei trifft das vom Target abgetragene Material unter einem extrem flachen Winkel auf das Substrat. Dort führen Selbstabschattungsprozesse auf der nm – Skala, kombiniert mit einer geeigneten Substratrotation, zum Wachstum unterschiedlichster Nanostrukturen (Spiralen, Schrauben, ZickZack-Strukturen….). Auf geeignet vorstrukturierten Substraten lassen sich periodisch angeordnete Nanostrukturen erzeugen. Eine schnelle und dennoch effektive Möglichkeit der Vorstrukturierung wird ebenfalls am IOM durchgeführt. Die Diffraktionsmaskenprojektions-Laserablation (DiMPLA) beinhaltet im Wesentlichen zwei Verfahrensschritte. Eine dünne Schicht (z.B. metallischer Natur) wird auf ein bestimmtes Substrat abgeschieden und anschließend mit der Excimer-Laser Technik strukturiert. Die Strukturierung erfolgt auf Grund einer lateral variierenden Intensitätsverteilung, die durch Phasenmasken-Projektion und Interferenzerscheinungen kontrolliert erzeugt wird. Mit Hilfe eines Reflektionsobjektives wird das Muster auf die Nanoskala verkleinert. Daher eignen sich die so präparierten Strukturen u.a. besonders gut als strukturierte Substrate für GLAD-Prozesse. Die Kombination beider Methoden führt zur Abscheidung geordneter Nanostrukturen mit periodischem Abstand.
Ausgewählte Publikationen zu diesem Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt
Kontaktinfo (at) iom-leipzig.de info (at) iom-leipzig.de
Dr. Jürgen Gerlach
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