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F&E Schwerpunkte / Schwerpunkt: Schichtabscheidung

Schichtwachstum bei der MePIIID

Der Vorteil der MePIIID liegen bei dem nichtthermischen Energieeintrag der beschleunigten Ionen und der gleichzeitigen atomaren Durchmischung der Implantationszone. Dadurch ergeben sich sehr gute haftende Verbindungen zwischen Substrat und aufwachsender Schicht.


Grenzschichtdurchmischung bei der MePIIID: TiO2 auf Si. Zusätzlich zur durchmischten Zone existiert noch eine amorphisierte Oberflächenschicht im Siliziumsubstrat.


Analog zur ionengestützten Schichtabscheidung findet sich bei der MePIIID eine Vorzugsorientierung der Schichten, wobei diese durch Variation der Pulsspannung und Pulslänge definiert eingestellt werden kann. Trotz des kolumnaren Wachstum mit Kristallitdurchmessern von 50 – 500 nm erhält man sehr kompakte Schichten mit hoher Dichte und fast keinen offenen Pfaden entlang der Korngrenzen.


Texturentwicklung bei der MePIIID: TiN. Die Orientierung der Fasertexur bzw. der biaxialen Textur kann gezielt eingestellt werden.

 

Ausgewählte Publikationen zu diesem Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt

  • S. Mändl, G. Thorwarth, D. Manova, B. Rauschenbach, Influence of Ion Energy on Titanium Oxide Formation by Vacuum Arc Deposition and Implantation, Nucl. Instrum. Meth. B 178, 148–153 (2001).
  • S. Mändl, B. Stritzker, B. Rauschenbach, In-Situ Diffusion Measurements During RBS Analysis of Polymers Coated with Aluminium, Nucl. Instrum. Meth. B 190, 728-731 (2002).
  • P. Huber, D. Manova, S. Mändl, B. Rauschenbach, Homogeneity of Metal Plasma Immersion Ion Implantation and Deposition, Vacuum 69, 133–137 (2003).

Kontakt

PD Dr. Stephan Mändl
    Tel.: +49 (0)341 235-2944, email: stephan.maendl (at) iom-leipzig (Punkt) de

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