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F&E Schwerpunkte / Schwerpunkt: Grundlagenuntersuchungen zu Polymerschichten
Oberflächenmodifizierung von Zeolithen
Die Selektivitätssteigerung von Zeolithkatalysatoren für die
heterogen-katalytische Kohlenwasserstoffumsetzung erfordert nach der Katalysatorsynthese
oft noch die Desaktivierung unselektiver Zentren auf der Oberfläche
der Katalysatorpartikel, um unerwünschte Nebenreaktionen zu unterdrücken.
Besonders relevant ist dies für nanoskalige Katalysatoren. Verfahren
zur Oberflächenmodifizierung sind z.B. Flüssig- oder Gasphasensilanisierung
mit Organosilanen und Vorverkokung durch Abscheidung hochmolekularer Kohlenwasserstoffe.
Zur weiteren Verbesserung der Oberflächenmodifizierung durch Vorverkokung
ist ein detailliertes Verständnis von Art, Ort und Bildungsmechanismus
der Kohlenwasserstoffablagerungen unerlässlich. Durch Kombination
der Ergebnisse relevanter Untersuchungsmethoden wie TPO, 13C
CP MAS NMR, MALDI-TOF MS, DRIFTS und 129Xe NMR an oberflächenmodifizierten
Katalysatoren mit mechanistischen Untersuchungen unter Einsatz von isotopmarkierten
Substanzen (14C, 17O, 18O) in Isomerisierungsreaktionen
werden die Zeolithkatalysatoren charakterisiert und die Modifizierungsverfahren
weiterentwickelt.
Abb. 1 Chemische Verschiebung von 129Xe in Abhängigkeit
von der Xenon-Beladung an den Zeolithen HZSM-5 und HFER vor und nach der
Modifizierung

Abb. 2 Ausschnitt aus einem MALDI-TOF Massenspektrum von CH2Cl2-unlöslichem
Koks auf dem Zeolith HZSM-5 nach Vorverkokung mit Methanol bei 450°C.

Abb. 3 Skelettisomerisierung von n-Buten - Einfluß der Reaktionsdauer
auf die Ausbeute an i-Buten am unbehandelten, vorverkokten und silanisierten
Zeolith HFER (573 K und 9 g/(gKat·h))
Kontakt
PD Dr. Frank Bauer Tel.: +49 (0)341 235-3288,
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