IOM unterstützt Umweltprojekt zur Untersuchung gefährdeter Wildbienenarten


Auf dem Gelände des Applikationszentrums des IOM wurden am 27. März 2020 Bienenstöcke für wissenschaftliche Untersuchungen des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ aufgestellt. Damit unterstützt und begrüßt das IOM die Forschungsarbeiten und die Vermittlung von wissenschaftsbasiertem Umweltschutz von Herrn Prof. M. von Bergen, Leiter des Departments für Molekulare Systembiologie am UFZ. Mit den „Forschungsbienen“ möchten er und sein Forschungsteam vor allem die Effekte von Pestiziden stellvertretend für die vielen gefährdeten Wildbienenarten untersuchen. Dazu werden die Bienen u.a. online in Bezug auf das Gewicht und die Innentemperatur mittels einer Bienenstockwaage überwacht. So können Daten generiert werden, die in Zukunft zu einer besser abgestimmten und bienenfreundlicheren Bewirtschaftungsweise beitragen können. Die Bienenstockwaage ist zudem in ein deutschlandweites Netzwerk mit vielen anderen Bienenstockwaagen eingebunden und durch die online-Messungen eröffnen sich zahlreiche Optionen für datengetriebene Auswertungen und Anschauungen.

Wissenschaftler des IOM und UFZ (UFZ-Schülerlabor) haben bereits zum Thema Nachhaltigkeit zusammengearbeitet und das von der Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen des Programmes „Our Common Future“ unterstützte Schülerprojekt „Sauberes Wasser – Eine kostbare Ressource“ gemeinsam durchgeführt. Das Projekt wurde 2019 mit dem Sächsischen Umweltpreis ausgezeichnet und ein Teil des Preisgeldes u.a. für die Anschaffung der Bienenstockwaage verwendet.