IUPAC würdigt Torsten John vom IOM als herausragenden Jungchemiker


Der Leipziger Torsten John, Gastwissenschaftler am Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V. (IOM) wurde von der International Union of Pure and Applied Chemistry, kurz IUPAC als einer der ersten in das Periodensystem junger Chemiker aufgenommen. Damit zeichnet die IUPAC herausragende junge Chemiker aus, die die Mission und Kernwerte der IUPAC vertreten und in ihrer Forschung an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen arbeiten. Torsten John untersucht gegenwärtig in seiner Promotion die Aggregation von Peptiden an Grenzflächen. Diese Peptidaggregate  spielen eine entscheidende Rolle in der Entstehung von Krankheiten wie Alzheimer oder Diabetes Typ 2.

Neben der Forschung wurde Torsten John auch für seine interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit gewürdigt. Herr John arbeitet für seine Promotion nicht nur in Leipzig, sondern kooperiert mit Wissenschaftlern in Australien und war selbst für 14 Monate an der Monash University in Melbourne. Weiterhin engagierte er sich über mehrere Jahre im JungChemikerForum (JCF) der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und ist aktuell im Vorstand des europäischen Jungchemiker-Netzwerks (EYCN) tätig. In seinen Funktionen organisierte er vielzählige Projekte für die Vernetzung junger Chemiker untereinander sowie mit der Industrie, um potenzielle Berufsperspektiven aufzuzeigen.

Mit dem Periodensystem junger Chemiker, welches anlässlich des Internationalen Jahres des Periodensystems 2019 und des 100jährigen Bestehens der IUPAC angelegt wird, sollen weltweit insgesamt 118 herausragende junge Chemiker/innen unter 40 Jahren geehrt werden. Damit will die IUPAC die Vielfalt an Karrieren, Kreativität und Engagement junger Chemiker/innen würdigen, die sich durch ihre Leistungen besonders hervorgetan haben. Bis Juli 2019 sollen dem Periodensystem in jedem Element junge Chemiker/innen zugeordnet sein.  https://iupac.org/100/pt-of-chemist/


Torsten John (Foto: Julian Dutzler)