Eröffnung Applikationszentrum am Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung (IOM) 19.10.2016, Leipzig

Am Mittwoch, den 19. Oktober findet, nach einjähriger Bauzeit die feierliche Eröffnung des neuen Applikationszentrums am IOM, auf dem Gelände des Wissenschaftsparkes Permoserstrasse statt.

Neben geladenen Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik werden der Oberbürgermeister, Herr Burkhard Jung sowie Ministerialdirigent Dr.-Ing. Herbert Zeisel, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Ministerialdirigent Jörg Geiger, vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) Grußworte halten.

Für den Bau des neuen Applikationszentrums wurden vom BMBF und dem Freistaat Sachsen Mittel in Höhe von ca. 2,2 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Die Innenausstattung wurde mit Mitteln der Europäischen Union (ca. 3,75 Mio. Euro) finanziert. Dazu gehören Hightech-Anlagen, wie etwa eine Beschichtungsanlagen für die Rolle-zu-Rolle Herstellung von polymerbasierten Mehrfachschicht-Systemen, ein Niederenergie-Elektronenbeschleuniger zur Membranmodifizierung sowie Anlagen zur Plasma- und Ionenstrahlbearbeitung bzw. zum ionenstrahlgestützten Ätzen optischer Komponenten.

Das Applikationszentrum stellt eine Technologieplattform dar und dient hauptsächlich dem effizienten, strukturierten und nachhaltigen Transfer von FuE-Ergebnissen in die Wirtschaft, vor allem von am Institut entwickelten strahlenbasierten Hochtechnologien. Das Ziel ist, modernste Strahlverfahren zur Modifizierung von Oberflächen und dünnen Schichten für die Entwicklung neuer Verfahrenstechnologien unter industrierelevanten Bedingungen zu nutzen und den Zugang zu ingenieurtechnischem Know-how, vor allem für kleinere Unternehmen zu verbessern.

 

 

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