Neue Räume für neue Ideen! Festveranstaltung des IOM zur Einweihung eines neuen Labor- und Bürogebäudes


Am 02. Mai 2013 wurde dem Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung (IOM) ein neues Institutsgebäude auf dem Gelände des Wissenschaftsparks Leipzig Permoserstraße übergeben. Neben geladenen Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sprachen u. a. MR Joachim Linek vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen sowie der Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft, Herr Heinrich Basler Grußworte, Prof. Dr. Reiner Kümmel von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg hielt einen Vortrag zu „Die Energiewende: Eine Operation am offenen Herzen der Wirtschaft?"

Nach anderthalb jähriger Bauzeit werden mit dem Neubau, inzwischen das siebte Labor- und Bürogebäude des IOM Leipzig, die Forschungsbedingungen am Institut weiter verbessert sowie neue Möglichkeiten sowohl für Grundlagenforschung als auch für Kooperationen mit der Industrie auf dem Gebiet der gezielten Modifizierung von Oberflächen und dünnen Schichten für spezifische Anwendungen im Maschinenbau, in der Optik und Halbleitertechnologie sowie der chemischen Industrie geschaffen.

Der zweigeteilte Gebäudekomplex hat eine Fläche von insgesamt 3000 Quadratmetern und beherbergt im vorderen Teil auf drei Etagen verteilt modern ausgestattete Labore und Büros für wissenschaftliche und technische Mitarbeiter sowie Studenten und Doktoranden aus dem In- und Ausland. Im zweiten Teil des Gebäudes befindet sich ein 300 Quadratmeter großes Laser-Technikum und darüber ein neuer moderner Audiomax Hörsaal für ca. 200 Personen. Für die Errichtung des Gebäudes haben der Bund und der Freistaat Sachsen insgesamt 5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, zuzüglich weiterer Mittel vom Institut.

Das Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e. V. wurde am 01.01.1992 auf Empfehlung des Wissenschaftsrates gegründet und verfolgt seitdem erfolgreich anwendungsorientierte Grundlagenforschung auf dem Gebiet Wechselwirkung von Ionen, Elektronen, Photonen und Plasmen mit verschiedenen Werkstoffoberflächen sowie dünnen Schichten, mit dem Ziel, die gewonnenen Erkenntnisse auch in technologische Anwendungen umzusetzen. Zu zahlreichen Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Firmen im In- und Ausland unterhält das IOM intensive und innovative Kooperationen. Zudem unterstützt das IOM aktiv den Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in die Industrie und konnte in den zurückliegenden Jahren bereits mehrere Unternehmen ausgründen.

Das IOM, ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, wird neben dem erfolgreichen Einwerben von Drittmitteln zu gleichen Teilen von der Bundesrepublik Deutschland und den Ländern grundfinanziert und beschäftigt z. Z. 150 Mitarbeiter, darunter 70 Wissenschaftler.

Kontakt:
Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung (IOM) Leipzig
04318 Leipzig, Permoserstr. 15
www.iom-leipzig.de