Senat der Leibniz-Gemeinschaft bewilligt Vorhaben „Controlling and Switching of BioSurfaces“ für 3 Jahre


Das Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung (IOM) in Leipzig konnte sich im Rahmen des Programms Leibniz-Kooperative Exzellenz des Leibniz-Wettbewerbs 2018 (SAW) erfolgreich durchsetzen. Von insgesamt 106 eingereichten Anträgen ist das Projekt „Controlling and Switching of Function of Peptide and Protein based BioSurfaces: From Fundamentals to Applications“ eines von 30 bewilligten Vorhaben. Das vom IOM koordinierte Projekt (Projektkoordinator Prof. Dr. Bernd Abel) beginnt zum 1. April 2018 und wird mit knapp 1 Mio. Euro für 3 Jahre gefördert.
Die Mitglieder des Konsortiums bestehend aus dem Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung, der Universität Leipzig, der Universität Göttingen, dem Universitätsklinikum Ulm und dem MPI für Biophysikalische Chemie widmen sich in den nächsten 3 Jahren der Aufgabe, zwei neue und innovative Hightech-Konzepte für biofunktionalisierte Oberflächen zu entwickeln sowie diese für Anwendungen in der Biotechnologie und der medizinischen Diagnostik zu optimieren. Beide Konzepte setzen auf schaltbare und somit von außen (nicht-thermisch) kontrollierbare Bio-Oberflächen.