BELL Praktikant gewinnt Jugend-forscht Regionalausscheid in der Disziplin Chemie


Pascal Reeck vom Ostwald-Gymnasium in Leipzig überzeugte beim Jugend-forscht-Wettbewerb am 26. Februar 2018 an der Universität Leipzig mit seiner Praktikumsarbeit, die er am Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V. (IOM) im Rahmen der Besonderen Lernleistung (BELL) absolvierte. In der Arbeitsgruppe Nichtthermische Schichtdeposition und Nanostrukturen (Dr. J.W. Gerlach) beschäftigte sich der Gymnasiast im praktischen Teil (Betreuer Herr C. Grüner) von August 2016 bis April 2017 mit der Beschichtung von Nickel-Nanostrukturen. Hierzu wurde ein Verfahren, die sogenannte  gepulste Elektrodeposition oder auch Ultrakurzpuls-Galvanisierung verwendet, um mittels Glanzwinkeldeposition (GLAD) hergestellte Nanostrukturen mit dünnen Goldschichten zu beschichten. Auf diese Weise lassen sich die hochporösen und über große Oberflächen verfügenden GLAD-Schichten mit den chemischen Eigenschaften von Gold ausstatten. Genutzt werden können solche Schichtsysteme z.B. im Bereich Katalyse oder bei der Analyse von Molekülen. 

Beim alljährlich stattfindenden Jugend-forscht Regionalwettbewerb Nordwestsachsen beteiligten sich in diesem Jahr 78 Schülerinnen und Schüler mit 52 Projekten. Die Gewinner in den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik wurden für das sächsische Landesfinale nominiert, das vom 22.-24. März im Leipziger BMW-Werk stattfindet.

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Nickel-Nanostrukturen vor und nach der gepulsten elektrochemischen Abscheidung der Gold-Hülle