Kontrolle und Umschaltung der Funktion von peptid- und proteinbasierten Biooberflächen: Von den Grundlagen bis zur Anwendung

Ziel des Vorhabens ist die Immobilisierung und damit die Verankerung von großen funktionalen Enzymen (120 kDa) mittels Ankerpeptiden auf leitfähigen bzw. halbleitenden Oberflächen, die durch Stromfluss an den Elektroden geladen bzw. „betrieben“ und regeneriert werden können.
Parallel dazu sollen magnetische Mikro- und Nanopartikel und selbst-assemblierte Peptid-Nanofibrillen aus selbst-organisierenden Amyloid-Peptiden funktionalisiert werden.
Die Mitglieder des Konsortiums widmen sich in den nächsten 3 Jahren der Aufgabe, zwei neue und innovative Hightech-Konzepte für biofunktionalisierte Oberflächen zu entwickeln sowie diese für Anwendungen in der Biotechnologie und der medizinischen Diagnostik zu optimieren. Beide Konzepte setzen auf schaltbare und somit von außen (nicht-thermisch) kontrollierbare Bio-Oberflächen.

Laufzeit: 2018-2021
Fördermittel: 984.000,00 Euro
Förderprogramm: Leibniz-Kooperative Exzellenz
Kooperationspartner: Universität Leipzig/ Institut für Biochemie, Universität Leipzig/ Center for Biotechnology and Biomedicine (BBZ), Universität Göttingen/ Institut für Organische und Biomolekulare Chemie, Universität Göttingen/ III Physical Institute, Biophysics/ Komplex Systems, Max Planck Institute for Biophysical Chemistry Göttingen, Ulm University Medical Center

Kontakt:
Prof. Dr. Bernd Abel
Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V. (IOM)
Abteilungsleiter Funktionale Oberflächen IOM
Tel.: 49 (0)341 235-2229
E-Mail:  bernd.abel(at)iom-leipzig.de