Dr. Benedikt Bagemihl erhält Liebig-Stipendium des Fonds der Chemischen Industrie

Foto: Yvonne Bohne

Dr. Benedikt Bagemihl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe „Schaltbare molekular-funktionalisierte Oberflächen“ am IOM, wurde vom Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) ein Liebig Nachwuchsgruppen Stipendium bewilligt. Die Förderung beginnt am 1. September 2026 und ist zunächst auf drei Jahre angelegt.

In seinem Projekt wird Dr. Bagemihl lichtaktive Metallkomplexe von frühen Übergangsmetallen untersuchen und schaltbare Materialien aus ihnen aufbauen. Diese sollen dann in neuartigen elektronischen Bauteilen genutzt werden, die das menschliche Nervensystem imitieren. Mit diesen Bauteilen soll zum Beispiel Energie im Betrieb von Künstlicher Intelligenz eingespart werden, ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen in der digitalisierten Welt. Neben der persönlichen Förderung umfasst das Liebig-Stipendium auch Mittel zum Aufbau einer eigenständigen Arbeitsgruppe und schafft damit eine wichtige Grundlage für die frühe wissenschaftliche Selbstständigkeit.

Die Auszeichnung würdigt die bisherigen wissenschaftlichen Leistungen von Dr. Bagemihl sowie das Potenzial seines geplanten Forschungsprogramms. Zugleich unterstreicht sie die Bedeutung seiner Arbeit im Bereich „Schaltbare molekular-funktionalisierte Oberflächen“ am IOM.

Wir gratulieren Dr. Benedikt Bagemihl herzlich zu dieser besonderen Förderung und wünschen ihm für die kommenden Jahre viel Erfolg bei der Umsetzung seines Forschungsvorhabens.