Internationaler Workshop zu Zukunftsthemen der laserbasierten Oberflächenbearbeitung

Foto: Robert Heinke

Foto: Pierre Lorenz

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Am 2. und 3. Juli 2026 fand am IOM in Leipzig der Workshop „Future key areas in laser-based surface engineering“ statt. Dafür kamen 40 Teilnehmende im Wissenschaftspark Permoserstraße zusammen, darunter Forschende aus Deutschland sowie dem europäischen Ausland.

Ziel des Workshops war es, Fachleute aus dem Bereich der laserbasierten Oberflächenbearbeitung miteinander ins Gespräch zu bringen und eine offene Umgebung für den Austausch über aktuelle Entwicklungen, neue Ideen und zukünftige Forschungsschwerpunkte bieten. Dabei wurden Themen der Laser-Material-Wechselwirkung, der Laser-Mikro- und -Nanobearbeitung, selbstorganisierte Prozesse sowie hybride laserbasierte Verfahren diskutiert.

Der Workshop wurde im Fachbereich „Ultra-Präzisionsoberflächen“ (Leitung Prof. Dr. Thomas Arnold) organisiert, maßgeblich von den Wissenschaftlern Dr. Pierre Lorenz und Dr. Martin Ehrhardt sowie den Studierenden der Arbeitsgruppe „Lasergestützte Mikro- und Nanostrukturierung“.

Der erste Workshoptag begann mit einem gemeinsamen Ankommen und der Registrierung, bevor zwei Plenarvorträge das fachliche Programm eröffneten. Prof. Dr. Bärbel Rethfeld von der TU Kaiserslautern sprach zum Thema „Modeling ultrafast laser-matter interaction: from initial energy deposition to surface modifications“. Anschließend hielt Markus Traxler von Carl Zeiss Jena seinen Vortrag mit dem Titel „From Process Understanding to Scalable Finishing: ZEISS Strategies for Next-Generation Laser-Based Optical Fabrication“. Es folgten eine Laborführung am IOM und ein gemeinsames Abendbuffet, bei dem die Gespräche in kleineren Runden fortgesetzt wurden.

Auch am zweiten Tag stand der fachliche Austausch im Mittelpunkt. Nach einer kurzen Einführung durch den wissenschaftlichen Direktor des IOM, Prof. Dr. Benjamin Dietzek-Ivanšić, folgten mehrere Sessions mit Beiträgen von Referenten aus Wissenschaft und Unternehmen zu zukünftigen Schwerpunkten in der laserbasierten Oberflächenbearbeitung.

Der Workshop zeigte einmal mehr, wie wichtig der direkte Austausch zwischen verschiedenen Disziplinen, Karrierestufen und Institutionen ist. In offener Atmosphäre wurden aktuelle Fragen diskutiert, wertvolle Kontakte geknüpft und neue Ideen für zukünftige Kooperationen angestoßen.