Membranen als „Teil der Wahrheit“: Interview mit Dr. Daniel Breite in „F&S Filtrieren und Separieren“

In der aktuellen Ausgabe 02/2026 des Fachjournals F&S Filtrieren und Separieren ist ein Interview mit Dr. Daniel Breite, Gruppenleiter der Arbeitsgruppe „Innovative Membranmaterialien“ im Forschungsbereich „Oberflächen poröser Membranfilter“ des IOM, erschienen.

Im Gespräch mit weiteren Expertinnen und Experten des DGMT-Arbeitskreises „Membranen für Klimaschutz“ gibt Dr. Breite Einblicke in die Rolle von Membrantechnologien für Klima- und Ressourcenschutz. Im Fokus stehen sowohl aktuelle Anwendungen als auch zukünftige Potenziale in Bereichen wie Wasseraufbereitung, Kreislaufwirtschaft und industrieller Prozessoptimierung.

Ein zentrales Thema des Interviews ist die Frage nach der Einordnung von Membranen im Gesamtsystem technischer Lösungen. Dr. Breite bringt dies prägnant auf den Punkt:
„Am Ende ist die Membran ein Teil der Wahrheit.“

Damit unterstreicht er, dass Membranverfahren zwar ein entscheidender Hebel sein können, ihre volle Wirkung jedoch insbesondere im Zusammenspiel mit anderen Technologien entfalten. Gleichzeitig verweist er auf die Bedeutung weiterer Forschungsarbeit, etwa bei Materialien, Recyclingkonzepten und der Skalierung neuer Anwendungen.

Im Rahmen der IFAT 2026 in München wird Dr. Breite am Mittwoch, dem 6. Mai 2026, zudem als Teil eines DGMT-Gemeinschaftsvortrags zum Thema „Membrantechnologie für den Klimaschutz und die Abschwächung der Auswirkungen des Klimawandels“ sprechen. Dort wird er aktuelle Entwicklungen sowie Perspektiven aus Forschung und Anwendung vorstellen.

Das Interview ist Teil einer Fokusstrecke zur Umwelt- und Wassertechnik anlässlich der IFAT 2026 in München. Diese beleuchtet die enge Verzahnung von technologischer Leistungsfähigkeit, regulatorischen Anforderungen und Nachhaltigkeitszielen. Ergänzt wird die Ausgabe durch praxisnahe Beiträge, unter anderem zu Wasserstoffanwendungen, Abwasserbehandlung und innovativen Membranprozessen.

Dr. Daniel Breite ist seit 2022 Gruppenlei­ter „Innovative Membranmaterialien“ am Leibniz-Institut für Oberflächen­modifizierung in Leipzig. Zuvor war er dort wissenschaftlicher Mitarbeiter und promovierte in Kooperation mit der Universität Leipzig. Sein Schwer­punkt liegt auf der Entwicklung neuer Membranmaterialien und Oberflä­chenkonzepte sowie auf Fragen der nachhaltigen Membranherstellung und -weiterentwicklung.

Die Ausgabe 02/2026 von F&S Filtrieren und Separieren ist über den Verlag erhältlich.