Neue KI-Infrastruktur stärkt Digital Surface Engineering am IOM

Foto: Brian Penny

Die Leibniz-Gemeinschaft baut ihre Forschungsinfrastrukturen im Bereich Künstliche Intelligenz gezielt aus. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert dazu im Rahmen des 1.000-Köpfe-Plus-Programms drei Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 14,9 Millionen Euro. Das IOM ist Teil des Konsortiums für Materialwissenschaften und Verfahrenstechnik, das vom Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS) koordiniert wird.

Für das Konsortium stehen knapp fünf Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung. Damit soll eine leistungsfähige Infrastruktur für die Entwicklung und Anwendung moderner KI-Methoden entstehen. Im Mittelpunkt stehen datenintensive und interdisziplinäre Forschungsansätze, die unter anderem für Schlüsseltechnologien der Hightech Agenda Deutschland relevant sind, darunter Mikroelektronik, Quantentechnologien, Kernfusion, klimaneutralen Energietechnologien und Mobilität.

Für das IOM ist die Förderung zugleich ein wichtiger Baustein für die weitere strategische Entwicklung. Sie stärkt insbesondere den Ausbau der Querschnittseinheit „Modellierung und Simulation“ und unterstützt damit die Strategische Erweiterung „Digital Surface Engineering“. Zugleich schafft das Vorhaben neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit weiteren Leibniz-Einrichtungen im Bereich Künstliche Intelligenz und knüpft an bestehende Aktivitäten wie die KI-Schule des Leibniz-Forschungsnetzwerks „Mathematische Modellierung und Simulation“ an.

Weitere Informationen:
Leibniz-Gemeinschaft: Leibniz baut KI-Infrastruktur aus

Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik: https://www.fv-berlin.de/infos-fuer/medien-und-oeffentlichkeit/news/ki-forschung-in-der-leibniz-gemeinschaft-das-weierstrass-institut-erhaelt-knapp-5-mio-eur-zusaetzliche-bundesmittel-fuer-den-aufbau-einer-ki-recheninfrastruktur