SAXFUSION Summer School zu Gast am IOM

Präsentation der Anlage zu Plasma- und Ionenstrahlverfahren. Foto:

An der Diagnostik-Plattform RISQ-DIAP für reaktive Ionenstrahlprozesse. Foto:

Im Lasertechnikum. Foto:

Am 2. September 2026 besuchten die Teilnehmenden der SAXFUSION Summer School das IOM in Leipzig. Im Mittelpunkt standen Technologien zur nanometergenauen Formgebung und Strukturierung für Anwendungen in Optik, Photonik und Mikroelektronik.

Nach einer Einführung in die Forschungsarbeiten des IOM erhielten die Gäste Einblicke in die ionenstrahlgestützte Strukturierung und Glättung sowie in die laserbasierte Präzisionsbearbeitung optischer Oberflächen.

Bei der anschließenden Labortour lernten die Teilnehmenden ausgewählte Forschungsinfrastrukturen des Instituts kennen. Dazu gehörten die Diagnostik-Plattform RISQ-DIAP für reaktive Ionenstrahlprozesse, das Technikum mit Plasma- und Ionenstrahlverfahren sowie das Laser-Technikum. Dort wurden aktuelle Forschungsansätze und technologische Verfahren zur hochpräzisen Bearbeitung und Modifizierung von Oberflächen vorgestellt.

Im abschließenden Austausch wurden die vorgestellten Technologien und mögliche Anknüpfungspunkte zur Fusionsforschung diskutiert.

Zuvor hatte der Programmtag die Teilnehmenden bereits an das Laserinstitut der Hochschule Mittweida geführt. Beide Stationen zeigten, wie unterschiedliche Kompetenzen von der hochauflösenden Analyse kleinster Strukturen bis zu ihrer gezielten Bearbeitung im Nanometerbereich zusammenwirken.

Die SAXFUSION Summer School bringt Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit Partnern des Netzwerks zusammen und vermittelt Einblicke in Forschungsansätze und Technologien für zukünftige Anwendungen im Bereich der Kernfusion.