Wie lassen sich Forschungsergebnisse noch gezielter in die Anwendung bringen? Und welche neuen Kooperationen können daraus entstehen? Über diese und weitere Fragen tauschten sich am 28. Juli 2026 Vertreter des Transferbereichs von futureSAX mit Forschenden des IOM aus.
Jannis Bulla, Projektmanager Forschungsverwertung und Validierung, und Niklas Lange, Projektmanager Transfersensibilisierung, besuchten das Institut im Rahmen der futureSAX-Transfer-Sommertour. Auf ihrer Reise durch Sachsen lernen sie Forschungs- und Transfereinrichtungen sowie weitere Akteure des Wissens- und Technologietransfers vor Ort kennen.
Ziel der Tour ist es, Einblicke in aktuelle und geplante Forschungs- und Transferprojekte, neue Technologien sowie Verwertungsangebote zu gewinnen. Zugleich sollen Bedarfe und Herausforderungen der Einrichtungen aufgenommen, Anknüpfungspunkte für Kooperationen identifiziert und mögliche Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammengebracht werden. Darüber hinaus trägt die Tour dazu bei, erfolgreiche Transferaktivitäten stärker sichtbar zu machen.
Nach der Begrüßung durch den Vorstand gab die wissenschaftliche Leitung zunächst einen Überblick über das IOM, seine Forschungsschwerpunkte und Kompetenzen sowie seine Aktivitäten im Wissens- und Technologietransfer. Anschließend führte die Leiterin der Stabsstelle Technologietransfer die Gäste durch ausgewählte Labore des Instituts.
Erste Station war das Hertz-Elektronenstrahllabor, wo die Arbeit am Elektronenstrahlbeschleuniger vorgestellt wurde. Danach ging es in das Applikationszentrum des IOM zur Diagnostikplattform für reaktives Ionenstrahlätzen. Dort standen aktuelle Forschungsansätze und Anwendungsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Den Abschluss bildete das PlasmaLab mit Einblicken in die plasmagestützte Schichtabscheidung und deren Potenziale für verschiedene Anwendungsfelder.
Bereits während der Laborbesuche entwickelte sich ein reger Austausch. In einer anschließenden Gesprächsrunde wurden die Eindrücke vertieft, Transferpotenziale diskutiert und mögliche gemeinsame Themen und Unterstützungsangebote ausgelotet. Der Besuch zeigte, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Forschung, Transferakteuren und unterstützenden Strukturen ist, um neue Kooperationen anzustoßen und wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in die Anwendung zu überführen.
Das IOM dankt den Gästen für den konstruktiven und angenehmen Austausch und freut sich auf die Fortsetzung des Dialogs.



